Tiefenwahrnehmung: Kommunikation mit Komapatienten.
Sprechen und Hören sind grundlegende Haltungen der Seelsorge. Auf Intensivstationen trifft man auf Menschen im Koma; im ersten Moment werden sie als nicht ansprechbar beschrieben. Leicht spricht man über sie. Aber wie spricht man mit Ihnen? Gerade das Schweigen in der Begegnung mit dem Komapatienten kann einen Resonanzraum eröffnen, der eine andere Kommunikation ermöglicht. Stille, Schweigen, Intuition, Wahrnehmung und Erfahrungen jenseits der alltäglichen Sprachlichkeit sind spirituelle Elementarmomente. Wie können diese für (Klinik-)Seelsorge genutzt werden und was bietet man daraus im klinischen Geschehen (auf einer Intensivstation) an?
Die strukturierte Tiefenwahrnehmung als Kommunikationsinstrument mit Komapatienten wird durch einen Vortrag, mit verschiedenen Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und im gemeinsamen Diskurs erarbeitet. Diese Methode ist aus einem langjährigen interdisziplinären Projekt auf einer Intensivstation im Klinikum Nürnberg | Campus Nord entwickelt worden. Sie ist dort ein Bestandteil der Seelsorge auf Intensivstation. Weitere Informationen: www.koma-tiefenwahrnehmung.de
Diese Fortbildung richtet sich v.a. an Klinikseelsorger/innen.
Referent: Anton Baier, Pastoralreferent, Klinikseelsorger; „Kommunikation mit Komapatienten“, Kohlhammer-Verlag 2025
Leitung: Dr. Christoph Seidl, Diözesanbeauftragter der Diözese Regensburg für die Krankenhaus- und Hospizsseelsorge
Termin: Mo., 02.03.27, 09.00 Uhr – Di., 03.03.27, 13.00 Uhr
Ort: Kloster Strahlfeld, Stamsried bei Roding