Für gewöhnlich fällt es uns gar nicht auf: die Rede von Gott ist meistens rein männlich und auch sonst sind patriarchale Strukturen anscheinend völlig normal. Warum ist das so? Neben der Nutzung liturgischer Räume, der Sitzordnung im Gottesdienst und dem Heiligengedenken, in dem männliche Heilige
massiv überrepräsentiert sind, ist es vor allem der Umgang mit der Bibel: Übersetzungen, die weibliche Gottesrede unsichtbar machen, und eine
Leseordnung, die Frauengeschichten herauskürzt.
Vortrag und Gespräch wollen Auswege aus der einseitig patriarchalen Engführung von Religion aufzeigen. Eine Einladung, Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche heute zu fördern.
Referentin: Dr. Annette Jantzen, Theologin & freie Autorin
Leitung: Elisabeth Rembeck (Fachstelle Frauenseelsorge) & Alexander Flierl (Fachstelle Fortbildung Pastorales Personal)
Termin: Do., 15.10.2026, 17.00 – 19.00 Uhr
Online
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