Die Kirche vor Ort verändert sich – und mit ihr die Wege, auf denen wir Menschen erreichen. Während klassische Gemeindestrukturen für viele Familien und junge Menschen an Bedeutung verlieren, bleibt die Schule einer der letzten Orte, an dem nahezu alle Kinder und Jugendliche noch verlässlich präsent sind. Das eröffnet uns als Pastoral- und Gemeindereferent/innen einzigartige Chancen: Schule und Religionsunterricht sind kein „Nebenschauplatz“ der Pastoral, sondern ein zentrales Zukunftsfeld kirchlichen Wirkens. Zugleich sehen wir uns angesichts immer größerer pastoraler Räume mit der Herausforderung konfrontiert, dem Religionsunterricht überhaupt noch Platz in unserem vielfältigen Aufgaben- und Tätigkeitesbereichen einzuräumen.
In dieser Fortbildung wenden wir uns der Verzahnung von Schule und Pastoral unter zwei Blickwinkeln zu:
- Welche pastoralen Chancen eröffnen die Schule und der Religionsunterricht für unsere Tätigkeit als pastorale Mitarbeiter/innen – gerade auch im Hinblick auf die immer größer werdenen pastoralen Räume und die damit einhergehenden wachsenden Aufgabenfelder? Wie kann der Religionsunterricht die Arbeit in der Pfarrei bereichern? Wie lassen sich Beziehungen aufbauen?
- Wie lässt sich die Pastoral in der Schule konkret gestalten? Wie ist das Selbstverständnis von Schulpastoral? Welche praktischen Formate lassen sich im Schulalltag gut einsetzen?
Referent/innen:
- Prof. Joachim Burkard (Pastoraltheologie an der Kath. Stiftungshochschule München)
- Ulrike Nübler (Leiterin der Abteilung Schulpastoral im Bistum Regensburg)